Rente Brutto-Netto Rechner: Was bleibt von Ihrer Rente wirklich übrig?

Für viele wirkt der Renteneintritt wie das lang ersehnte Paradies nach Jahrzehnten im Berufsleben: mehr Zeit, mehr Freiheit und endlich weniger Verpflichtungen. Doch genau dieses Ziel gehört gleichzeitig zu den Lebensabschnitten, deren finanzielle Realität erstaunlich selten frühzeitig geprüft wird.

Denn die Rente, die auf dem Bescheid steht, ist nicht automatisch der Betrag, der später auf Ihrem Konto ankommt.
  • Unabhängige Analyse
  • Förderfähige Beratung*
  • Individuelle Handlungsempfehlungen
  • Langfristige Begleitung

Wie viel Rente bleibt nach Steuern und Abgaben wirklich übrig?

2.000 Euro Rente bedeuten nicht automatisch 2.000 Euro auf Ihrem Konto. Von der gesetzlichen Bruttorente können Beiträge zur Krankenversicherung, Pflegeversicherung und abhängig von Ihrer persönlichen Einkommenssituation auch Einkommensteuer abgehen.

Kommt zusätzlich eine Betriebsrente hinzu, wird die Berechnung noch komplexer. Denn gesetzliche Rente und betriebliche Altersvorsorge werden bei Steuern und Sozialabgaben nicht in jedem Punkt gleich behandelt.

Mit unserem Rente Brutto Netto Rechner können Sie berechnen, welche monatliche Nettorente Ihnen unter den gewählten Annahmen voraussichtlich zur Verfügung steht. Berücksichtigt werden dabei neben der gesetzlichen Rente auch eine mögliche Betriebsrente sowie Ihre persönliche Versicherungs- und Steuersituation.

Rente brutto netto berechnen: Welche Abzüge gibt es?

Die Zahl in Ihrer Renteninformation oder Ihrem Rentenbescheid ist zunächst ein Bruttobetrag. Entscheidend für Ihren späteren Lebensstandard ist jedoch, was davon tatsächlich auf Ihrem Konto ankommt.

Von der Rente können insbesondere folgende Positionen abgehen:
Krankenversicherung
GESETZLICHE RENTE
Grundsätzlich relevant bei gesetzlich Versicherten
BETRIEBSRENTE
Grundsätzlich relevant bei gesetzlich Versicherten
HÖHE ABHÄNGIG VON
Versicherungsstatus, Krankenkasse, Zusatzbeitrag und Freibeträge
Pflegeversicherung
GESETZLICHE RENTE
grundsätzlich relevant
BETRIEBSRENTE
grundsätzlich relevant
HÖHE ABHÄNGIG VON
Beitragssatz, Kinderstatus
Einkommensteuer
GESETZLICHE RENTE
abhängig von Rentenbeginn und Gesamteinkommen
BETRIEBSRENTE
regelmäßig steuerlich zu berücksichtigen
HÖHE ABHÄNGIG VON
Einkommen, Rentenbeginn, weitere Einkünfte, Veranlagung
Kirchensteuer
GESETZLICHE RENTE
gegebenenfalls
BETRIEBSRENTE
gegebenenfalls
HÖHE ABHÄNGIG VON
Kirchenzugehörigkeit und Einkommensteuer
Rentenabschlag bei früherem Rentenbeginn
GESETZLICHE RENTE
gegebenenfalls
BETRIEBSRENTE
nicht derselbe Mechanismus
HÖHE ABHÄNGIG VON
Zeitpunkt des Rentenbeginns
Ein pauschaler Prozentsatz nach dem Motto „Von jeder Rente werden 20 Prozent abgezogen“ wäre deshalb falsch.

Unser Netto Rentenrechner berücksichtigt die wichtigsten Angaben individuell und zeigt Ihnen, wie sich die einzelnen Abzüge auf Ihre voraussichtliche Nettorente auswirken können.

Wie viel Prozent werden von der Rente abgezogen?

Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort.

Zwei Menschen mit jeweils 2.000 Euro Bruttorente können am Ende unterschiedliche Nettobeträge erhalten.

Entscheidend sind unter anderem:

  • das Jahr Ihres Rentenbeginns
  • Ihre Krankenversicherung
  • der Zusatzbeitrag Ihrer Krankenkasse
  • Ihre Pflegeversicherung
  • Ihre persönliche Steuersituation
  • weitere Einkünfte
  • eine zusätzliche Betriebsrente
  • Ihr Familienstand
  • eine mögliche Kirchensteuer

Bei gesetzlich pflichtversicherten Rentnern beteiligt sich die Deutsche Rentenversicherung an den Krankenversicherungsbeiträgen. Den Beitrag zur Pflegeversicherung tragen Rentenbeziehende hingegen grundsätzlich selbst.

Deshalb ist ein Rente Brutto Netto Rechner wesentlich aussagekräftiger als ein einfacher pauschaler Abschlag.

2.500 Euro Rente brutto: Wie viel bleibt netto?

Die Frage „2.500 Euro Rente brutto, wie viel netto?“ gehört zu den besonders häufig gesuchten Fragen rund um den Ruhestand.

Eine exakte Antwort allein anhand der 2.500 Euro ist jedoch nicht möglich.

Beispiel:

Person A erhält ausschließlich eine gesetzliche Altersrente und hat keine weiteren Einkünfte.

Person B erhält ebenfalls 2.500 Euro gesetzliche Rente, zusätzlich aber 700 Euro Betriebsrente und weitere Einkünfte.

Obwohl die gesetzliche Bruttorente identisch ist, können Steuerbelastung und tatsächliches Nettoeinkommen erheblich voneinander abweichen.

Genau deshalb fragen wir in unserem Renten Brutto Netto Rechner nicht nur die Rentenhöhe ab. Der Rechner bezieht auch Renteneintritt, Betriebsrente, Versicherungsstatus und weitere relevante Angaben ein.
RENTE BRUTTO NETTO RECHNER 2026

Rente Brutto Netto Rechner 2026: Berechnen Sie Ihre Nettorente

Was bleibt bei 1.200, 1.400, 1.800 oder 2.000 Euro Rente netto? Berechnen Sie Ihre voraussichtliche monatliche Nettorente mit den aktuellen Steuer- und Sozialversicherungswerten 2026. Gesetzliche Rente, Betriebsrente und Einkünfte aus Selbstständigkeit können getrennt berücksichtigt werden.

01
Ihre RenteneinkünfteMonatliche Bruttobeträge eingeben
€ / Monat
€ / Monat
€ / Monat
02
Renteneintritt und SteuerFür den steuerpflichtigen Anteil der gesetzlichen Rente
€ / Jahr
€ / Jahr
03
Kranken- und PflegeversicherungKVdR und freiwillige gesetzliche Versicherung getrennt
%

Die Berechnung erfolgt serverseitig. Ihre Eingaben werden nicht dauerhaft gespeichert.

Ihre Nettorente erscheint hier

Geben Sie Ihre Bruttorente und Ihren Versicherungsstatus ein und starten Sie die Berechnung.

Rechenstand 2026: Der Rechner nutzt die gesetzlichen Rechengrößen und Beitragssätze 2026 sowie den Einkommensteuertarif 2026. Er liefert eine realitätsnahe Modellrechnung, aber keine Steuer-, Rechts- oder Sozialversicherungsberatung. Individuelle Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen, Versorgungsfreibeträge, Sonderregeln einzelner Betriebsrenten, der Solidaritätszuschlag und weitere Besonderheiten können das tatsächliche Ergebnis verändern.

Muss ich meine Rente versteuern?

Nicht jeder Euro Ihrer gesetzlichen Rente wird automatisch versteuert und nicht jeder Rentner zahlt tatsächlich Einkommensteuer.

Bei der gesetzlichen Rente richtet sich der steuerpflichtige Anteil unter anderem nach dem Jahr des Rentenbeginns. Wer 2026 erstmals eine gesetzliche Rente bezieht, hat einen Besteuerungsanteil von 84 Prozent. Der übrige Anteil fließt in die Berechnung des persönlichen Rentenfreibetrags ein.

Wichtig: Ein Besteuerungsanteil von 84 Prozent bedeutet nicht, dass Sie 84 Prozent Steuern zahlen.

Es bedeutet lediglich, dass dieser Anteil bei der steuerlichen Ermittlung grundsätzlich berücksichtigt wird. Ob und wie viel Einkommensteuer tatsächlich anfällt, hängt anschließend von Ihrem gesamten steuerpflichtigen Einkommen, Freibeträgen und weiteren persönlichen Umständen ab.

Der Grundfreibetrag beträgt 2026 12.348 Euro. Auch Werbungskosten, Sonderausgaben und weitere steuerlich abzugsfähige Beträge können eine Rolle spielen.

Brutto Netto Rechner für Rente und Betriebsrente

Besonders wichtig wird die Berechnung, wenn neben der gesetzlichen Rente eine betriebliche Altersvorsorge ausgezahlt wird.

Beispiel:

Alterseinkommen                                         Monatlich
Gesetzliche Bruttorente1.800 €
Betriebsrente500 €
Gesamte Alterseinkünfte2.300 €

Die entscheidende Rechnung lautet jetzt nicht einfach:

2.300 Euro minus X Prozent gleich Nettorente.

Für die Betriebsrente gelten teilweise andere Regeln als für die gesetzliche Altersrente. Besonders bei gesetzlich Krankenversicherten können Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge auf Versorgungsbezüge relevant werden.

Deshalb erfasst unser Rechner gesetzliche Rente und Betriebsrente getrennt und führt beide anschließend zu einem monatlichen Nettoergebnis zusammen.

Erst diese Gesamtbetrachtung zeigt, ob sich Ihr Vertrag für Sie tatsächlich rechnet.

UNSERE BERATUNGSPROZESS

Von der ersten Analyse bis zur langfristigen Begleitung begleiten wir Sie mit einem klar strukturierten Beratungsprozess.

STEP 01

STRATEGIEGESPRÄCH
Lernen Sie uns und Ihr Entwicklungspotenzial in einem kostenfreien Erstgespräch kennen.

STEP 02

ANALYSE & POTENZIALBEWERTUNG
Wir analysieren bestehende Strukturen und identifizieren konkrete Entwicklungspotenziale.

STEP 03

LÖSUNGSKONZEPT
Gemeinsam entwickeln wir eine nachhaltige Strategie mit konkreten Handlungsempfehlungen.

STEP 04

UMSETZUNG
Wir begleiten die strukturierte und professionelle Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen.

STEP 05

LANGFRISTIGE BEGLEITUNG
Auch nach Projektabschluss stehen wir Ihnen als langfristiger Ansprechpartner zur Seite.

Ist die Rente im Rentenbescheid brutto oder netto?

Die im Rentenbescheid ausgewiesene gesetzliche Rente ist grundsätzlich eine Bruttorente. Das ist für Ihre Ruhestandsplanung entscheidend.

Wenn dort beispielsweise 2.000 Euro monatliche Rente ausgewiesen werden, sollten Sie nicht automatisch mit 2.000 Euro verfügbarem Einkommen planen. Krankenversicherung, Pflegeversicherung und mögliche Steuern müssen berücksichtigt werden.

Die entscheidende Zahl für Ihre persönliche Finanzplanung ist deshalb nicht Ihre Bruttorente, sondern Ihre tatsächliche Nettorente.

Was bleibt einem Ehepaar von der Rente netto?

Auch bei Ehepaaren reicht es nicht, zwei Renten zu addieren und anschließend einen einheitlichen Prozentsatz abzuziehen.

Relevant sind unter anderem die Rentenhöhe beider Partner, weitere Einkünfte, der jeweilige Krankenversicherungsstatus und die steuerliche Veranlagung. Deshalb sollte ein Netto Rentenrechner Ehepaare nicht einfach wie eine einzelne Person mit einer höheren Rente behandeln.
Diese Konstellation ist in unserem Rechner entsprechend berücksichtigt.
  • WICHTIG
Viele klassische Vorsorgelösungen erfüllen vor allem eines: Sie zeigen einen zukünftigen Bruttobetrag. Was sie nicht automatisch lösen, sind Inflation, Kaufkraftverlust und die spätere Belastung durch Steuern sowie Kranken- und Pflegeversicherung. Im Ruhestand fehlt zudem häufig die Möglichkeit, finanzielle Fehlplanungen noch durch zusätzliche Arbeitsjahre oder höheres Einkommen auszugleichen. Deshalb sollte heute geprüft werden, was von Ihrer Versorgung später tatsächlich übrig bleibt.
Unverbindlich. Vertraulich. Auf den Punkt.

Ist 1.800 Euro netto eine gute Rente?

Ob 1.800 Euro Nettorente im Jahr 2026 ausreichen, hängt stark davon ab, wie Sie wohnen und welchen Lebensstandard Sie halten möchten.

Wer im Ruhestand in einer abbezahlten Immobilie lebt, hat eine völlig andere Ausgangssituation als jemand, der weiterhin Miete zahlen muss. Gerade in wirtschaftlich attraktiven Städten und ihrem Umland können die Wohnkosten einen erheblichen Teil der Rente aufzehren.

Ein Beispiel ist Bad Tölz. Dort lag die durchschnittliche Nettokaltmiete für Wohnungen im zweiten Quartal 2026 laut ImmoScout24 bei rund 13,34 Euro pro Quadratmeter. Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen waren es durchschnittlich sogar 13,96 Euro. Einzelne Angebote liegen deutlich darüber.

Bei einer Wohnung mit 70 Quadratmetern bedeutet allein ein Quadratmeterpreis von 13,34 Euro bereits:

933,80 Euro Kaltmiete pro Monat.

Hinzu kommen Nebenkosten, Heizung, Strom, Versicherungen und weitere Wohnkosten.

Von 1.800 Euro Nettorente bleibt damit sehr schnell weniger als die Hälfte für den gesamten restlichen Lebensunterhalt.

1.800 Euro Rente können schneller aufgebraucht sein, als man denkt

Eine vereinfachte Monatsrechnung kann beispielsweise so aussehen:

AusgabeBeispiel
Nettorente1.800 €
Kaltmiete, 70 m² à 13,34 €− 934 €
Nebenkosten und Heizung− 250 €
Strom, Telefon, Internet− 100 €
Verbleibend516 €

Aus diesen 516 Euro müssten anschließend unter anderem noch bezahlt werden:

  • Lebensmittel
  • Kleidung
  • Mobilität
  • Versicherungen
  • Medikamente und Gesundheitskosten
  • Freizeit
  • Restaurantbesuche
  • Reparaturen
  • Urlaub
  • Rücklagen für unerwartete Ausgaben

Und bereits kleine Veränderungen können die Rechnung deutlich verschärfen.

Mobilität ist längst kein kleiner Kostenpunkt mehr

Auch ein Auto kann im Ruhestand schnell zu einer erheblichen monatlichen Belastung werden.

Am 5. August 2026 kostete Super E10 im bundesweiten Durchschnitt laut ADAC 2,128 Euro pro Liter, Diesel sogar 2,204 Euro.

Bei diesen Preisen kostet eine vollständige Tankfüllung beispielsweise:

  • 50 Liter Super E10: rund 106 Euro
  • 60 Liter Super E10: rund 128 Euro
  • 70 Liter Diesel: rund 154 Euro

Damit ist eine Tankfüllung von 100 bis über 150 Euro bei vielen Fahrzeugen inzwischen durchaus realistisch.

Wer im ländlichen Raum lebt und auf das Auto angewiesen ist, kann diese Kosten nicht einfach streichen.

Hinzu kommen:

  • Kfz-Versicherung
  • Steuer
  • Wartung
  • Reifen
  • Reparaturen
  • TÜV
  • mögliche Finanzierungskosten

Eine Nettorente von 1.800 Euro wirkt damit schnell deutlich weniger komfortabel, als es die reine Zahl zunächst vermuten lässt.

Auch alltäglicher Konsum wird spürbar teurer

Das Problem beschränkt sich nicht auf Miete und Mobilität.

Lebensmittel, Dienstleistungen, Gastronomie und Freizeitangebote sind in den vergangenen Jahren ebenfalls teurer geworden. Gerade diese Ausgaben werden im Alltag besonders stark wahrgenommen, weil sie regelmäßig anfallen.

Eine einfache Pizza Margherita für rund 12 Euro ist heute in vielen Restaurants keine Besonderheit mehr. Ein Restaurantbesuch für zwei Personen kann mit Getränken schnell 50, 60 oder 70 Euro kosten.

Für jemanden mit 3.000 oder 4.000 Euro monatlichem Nettoeinkommen während des Berufslebens mag das verkraftbar sein.

Bei 1.800 Euro Nettorente sieht die Rechnung anders aus.

Denn im Ruhestand fällt häufig ein entscheidender Hebel weg:

Das Einkommen lässt sich nicht mehr ohne Weiteres erhöhen.

Während Arbeitnehmer auf steigende Kosten zumindest theoretisch mit Gehaltserhöhungen, Jobwechseln, Mehrarbeit oder beruflichem Aufstieg reagieren können, sind die Möglichkeiten im Ruhestand erheblich begrenzter.

Genau deshalb ist die Kaufkraft der späteren Rente so wichtig.

Die persönliche Inflation kann höher sein als die offizielle Inflationsrate

Die amtliche Inflationsrate misst die durchschnittliche Preisentwicklung eines großen Warenkorbs.

Ihr persönlicher Warenkorb kann jedoch völlig anders aussehen.

Wenn ein großer Teil Ihres Einkommens für:

  • Miete
  • Energie
  • Lebensmittel
  • Mobilität
  • Gesundheit
  • Dienstleistungen

ausgegeben wird, kann sich Ihre persönliche Kostenentwicklung deutlich stärker anfühlen als die allgemeine Inflationsrate.

Das bedeutet nicht, dass die amtliche Inflationsrate falsch ist. Sie beantwortet lediglich eine andere Frage.

Für Ihre Ruhestandsplanung ist entscheidend:

Wie entwickeln sich genau die Kosten, die Sie persönlich jeden Monat tragen müssen?

1.800 Euro heute sind nicht 1.800 Euro in 20 Jahren

Besonders problematisch wird es, wenn der Renteneintritt noch viele Jahre entfernt ist.

Bei einer angenommenen durchschnittlichen Inflation von 2 Prozent hätten 1.800 Euro in 20 Jahren nur noch ungefähr die heutige Kaufkraft von rund 1.210 Euro.

Die nominale Zahl bleibt 1.800 Euro.

Was Sie dafür kaufen können, verändert sich jedoch erheblich.

Genau hier liegt eines der größten Probleme klassischer Altersvorsorgeplanungen: Häufig wird mit zukünftigen Eurobeträgen gerechnet, ohne ausreichend zu berücksichtigen, welche reale Kaufkraft diese Beträge später noch besitzen.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: „Ist 1.800 Euro eine gute Rente?“

Sondern:

Welche Ausgaben werde ich im Ruhestand haben und welche reale Kaufkraft besitzt meine Nettorente dann noch?

Unser Rente Brutto Netto Rechner zeigt Ihnen zunächst, was nach Steuern sowie Kranken- und Pflegeversicherung voraussichtlich übrig bleibt.

Der persönliche Netto-Renten-Check geht einen Schritt weiter. Dabei betrachten wir nicht nur Ihre gesetzliche Rente, sondern auch betriebliche Versorgung, weitere Vermögenswerte, laufende Verpflichtungen und die Frage, wie Sie Ihre Kaufkraft langfristig erhalten können.

Die Nettorente ist nur der Anfang Ihrer finanziellen Planung

Ein Rente Brutto Netto Rechner beantwortet zunächst eine wichtige Frage:

Was bleibt von meiner Rente nach Steuern, Krankenversicherung und Pflegeversicherung tatsächlich übrig?

Doch damit ist die entscheidende Frage noch nicht beantwortet:

Wie kann das vorhandene Einkommen und Vermögen auch im Ruhestand so strukturiert werden, dass Kaufkraft erhalten bleibt und Kapital weiterhin für Sie arbeiten kann?

Denn mit dem Renteneintritt endet nicht automatisch die Notwendigkeit, Vermögen aufzubauen. Im Gegenteil. Gerade wenn das Erwerbseinkommen wegfällt, werden Inflation, Steuern und steigende Lebenshaltungskosten besonders spürbar.

Klassische Vorsorgemodelle konzentrieren sich häufig darauf, bis zum Rentenbeginn Kapital anzusparen. Was danach mit diesem Vermögen geschieht, wie es sich weiterentwickelt und wie stark Steuern und Kaufkraftverlust daran zehren, wird deutlich seltener betrachtet.

Genau hier setzen wir an.

Vermögensaufbau muss mit dem Renteneintritt nicht enden

Auch mit 60, 65 oder 70 Jahren kann Kapital noch langfristig strukturiert und weiterentwickelt werden.

Dabei geht es nicht darum, im Ruhestand zusätzliche Arbeit oder komplizierte Finanzprodukte in den Alltag einzubauen. Eine sinnvolle Vermögensstrategie sollte möglichst einfach funktionieren und sich an drei zentralen Fragen orientieren:

• Wie kann vorhandenes Kapital möglichst substanzorientiert erhalten werden?
• Wie lässt sich die Abhängigkeit von Geldwertverlust und Inflation reduzieren?
• Welche gesetzlich vorgesehenen steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten können genutzt werden?

Je nach persönlicher Situation können dabei auch reale Sachwerte und langfristig ausgerichtete Vermögensstrukturen eine Rolle spielen.

Entscheidend ist, dass nicht nur auf eine prognostizierte Rendite geschaut wird. Relevant ist, was nach Kosten, Steuern und Kaufkraftverlust tatsächlich erhalten bleibt.

Steuern sparen, ohne auf komplizierte Konstruktionen angewiesen zu sein

Viele Anleger denken beim Vermögensaufbau automatisch an Zinsen, Fonds oder klassische Versicherungsprodukte. Doch unterschiedliche Anlageformen werden steuerlich unterschiedlich behandelt.

Es existieren vollkommen legale, gesetzlich vorgesehene Möglichkeiten, Vermögen aufzubauen, bei denen unter bestimmten Voraussetzungen andere steuerliche Regeln gelten als beispielsweise bei klassischen Kapitalerträgen.

Welche Möglichkeiten infrage kommen, hängt von der konkreten Anlageform, der Haltedauer und der persönlichen Situation ab.

Unser Ansatz besteht deshalb nicht darin, einfach die nächste Rentenversicherung oder den nächsten Vorsorgevertrag anzubieten.

Wir betrachten, wie vorhandenes und zukünftiges Vermögen auch nach dem Renteneintritt möglichst effizient weiterentwickelt werden kann.

Inflation macht Stillstand besonders teuer

Ein Vermögen, das nominal gleich bleibt, kann real jedes Jahr an Kaufkraft verlieren.

Bei durchschnittlich 2 Prozent Inflation sinkt die Kaufkraft von 100.000 Euro innerhalb von 20 Jahren auf umgerechnet rund 67.000 Euro in heutiger Kaufkraft.

Das bedeutet:

Kapital muss nicht erst Verluste machen, um real weniger wert zu werden.

Bereits fehlendes Wachstum kann langfristig zu einem erheblichen Kaufkraftverlust führen.

Genau deshalb sollte die Planung nicht mit dem Renteneintritt enden.

Was können Sie heute noch beeinflussen?

Steuern, Inflation und steigende Lebenshaltungskosten können Sie nicht vollständig kontrollieren.

Sie können jedoch beeinflussen, wie Ihr Vermögen strukturiert ist.

Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten, wie Sie vorhandenes Kapital oder regelmäßige Sparbeträge auch im höheren Alter langfristig, substanzorientiert und mit möglichst geringem organisatorischem Aufwand einsetzen können.

Dabei betrachten wir insbesondere:

• Schutz der Kaufkraft
• langfristigen Vermögenserhalt
• steuerliche Rahmenbedingungen
• Verfügbarkeit des Vermögens
• einfache und transparente Strukturen
• Möglichkeiten regelmäßiger oder einmaliger Vermögensbildung

Wissen Sie, ob Ihr Vermögen auch im Ruhestand für Sie arbeitet? Nutzen Sie zunächst unseren Rente Brutto Netto Rechner und prüfen Sie, welcher Betrag Ihnen nach Steuern und Sozialabgaben voraussichtlich bleibt.

Wenn Sie anschließend wissen möchten, welche Möglichkeiten bestehen, vorhandenes Kapital und zukünftige Sparbeträge auch im Ruhestand effizienter zu strukturieren, analysieren wir gemeinsam Ihre Ausgangssituation.

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VERMÖGEN IM RUHESTAND RICHTIG STRUKTURIEREN

Ihre Nettorente ist nur ein Teil Ihrer finanziellen Situation. Entscheidend ist, wie Sie vorhandenes Kapital, betriebliche Versorgung und zukünftige Sparbeträge so strukturieren, dass Kaufkraft erhalten bleibt und steuerliche Möglichkeiten sinnvoll genutzt werden.

Wir prüfen unter anderem:

✓ bestehende Altersvorsorge und Vermögenswerte prüfen
✓ Steuer- und Abgabenbelastung einordnen
✓ Kaufkraftverlust durch Inflation berücksichtigen
✓ bestehende Verträge und ihre Entwicklung analysieren
✓ Möglichkeiten für flexiblen Vermögensaufbau aufzeigen
✓ steuerlich interessante Sachwertlösungen prüfen
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