Gesellschafter-Geschäftsführer Versorgung: Vermögen steuerbewusst strukturieren und Privatvermögen aufbauen

Als Gesellschafter Geschäftsführer verfügen Sie über deutlich mehr Möglichkeiten als klassische Vorsorgemodelle vermuten lassen. Bestehende bAV Strukturen, Fondsbestände, Unternehmensliquidität, Vergütung und private Vermögenswerte sollten deshalb nicht getrennt voneinander betrachtet werden.

AURUM Business analysiert, welches Vermögen bereits vorhanden ist, welche steuerlichen und wirtschaftlichen Belastungen langfristig entstehen können und welche zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten sich aus Ihrer Unternehmensstruktur ergeben. Ziel ist eine Versorgung, die nicht nur auf zukünftige Ansprüche setzt, sondern darauf, bestehendes Kapital sinnvoll zu strukturieren und langfristig frei verfügbares Privatvermögen aufzubauen.
  • Unabhängige Analyse
  • Förderfähige Beratung*
  • Individuelle Handlungsempfehlungen
  • Langfristige Begleitung

Warum Gesellschafter Geschäftsführer ihre Versorgung anders planen können

Die wirtschaftliche Situation eines Gesellschafter Geschäftsführers unterscheidet sich erheblich von der eines klassischen Arbeitnehmers. Neben dem laufenden Einkommen bestehen häufig Beteiligungen am eigenen Unternehmen, Gewinnansprüche, Unternehmensliquidität, bestehende betriebliche Versorgungsbausteine, private Kapitalanlagen, Immobilien und weitere Vermögenswerte.

Auch die sozialversicherungsrechtliche Stellung kann unterschiedlich sein. Maßgeblich ist unter anderem, welchen tatsächlichen Einfluss der Gesellschafter auf die Gesellschaft ausüben kann. Ein maßgeblicher oder beherrschender Einfluss kann dazu führen, dass sich die Einordnung von der eines klassischen Beschäftigten unterscheidet.

Für die Vermögensplanung bedeutet das vor allem eines: Es gibt selten einen guten Grund, sämtliche Möglichkeiten auf einen einzigen Vorsorgebaustein zu reduzieren. Vielmehr sollte zunächst geklärt werden, welches Vermögen bereits vorhanden ist, welche Mittel im Unternehmen gebunden sind und welche privaten Vermögenswerte bis zum gewünschten Ruhestand aufgebaut werden sollen.

Die klassische bAV ist nur ein Teil der Geschäftsführer Versorgung

Eine bestehende betriebliche Altersversorgung kann ein sinnvoller Bestandteil der Gesamtversorgung sein. Sie sollte jedoch nicht isoliert betrachtet werden.

Gerade bei lang laufenden Konstruktionen lohnt sich die Frage, welche tatsächliche wirtschaftliche Wirkung sie entfalten. Entscheidend sind nicht allein steuerliche Vorteile während der Einzahlungsphase. Ebenso relevant sind die spätere steuerliche Behandlung, mögliche weitere Belastungen, die Kostenstruktur, die erwartete Ablaufleistung und der Kaufkraftverlust über einen Zeitraum von zehn, zwanzig oder dreißig Jahren.

Das Einkommensteuerrecht unterscheidet bei späteren Leistungen ausdrücklich danach, auf welcher steuerlichen Förderung die jeweiligen Beiträge während der Aufbauphase beruhten. Eine pauschale Betrachtung aller bestehenden bAV Strukturen wäre deshalb bereits steuerlich zu kurz gegriffen.

Deshalb beginnt eine sinnvolle Geschäftsführer Versorgung nicht mit der Frage, was zusätzlich abgeschlossen werden soll. Sie beginnt mit der Frage: Was ist bereits vorhanden und was kommt davon später wirtschaftlich tatsächlich bei Ihnen an?

Bestehende bAV Strukturen zuerst wirtschaftlich prüfen

Viele Geschäftsführer verfügen bereits seit Jahren oder Jahrzehnten über bestehende Vorsorgebausteine. Häufig wurden diese zu einem Zeitpunkt eingerichtet, an dem die persönliche Einkommenssituation, die Unternehmensgröße und die langfristigen Ziele vollkommen anders aussahen. Bei einer wirtschaftlichen Bestandsaufnahme sollten deshalb unter anderem die bisher geleisteten Beiträge, der heutige Wert, die erwartete Ablaufleistung, laufende Kosten, verfügbare Garantien, die langfristige Renditeerwartung und die spätere steuerliche Behandlung gemeinsam betrachtet werden.

Hinzu kommt die Inflation. Ein Kapitalbetrag von 300.000 oder 500.000 Euro klingt heute möglicherweise komfortabel. Entscheidend ist jedoch, welche Kaufkraft dieser Betrag in fünfzehn oder zwanzig Jahren noch besitzt und welche laufenden Einnahmen daraus tatsächlich entstehen können.

AURUM Business betrachtet bestehende Strukturen deshalb nicht isoliert, sondern stellt sie der gesamten Vermögenssituation des Unternehmers gegenüber.

Altbestände, Fonds und bestehendes Kapital nicht einfach weiterlaufen lassen

Gesellschafter Geschäftsführer besitzen häufig längst beträchtliches Kapital. Es befindet sich nur an unterschiedlichen Stellen.

Neben der bAV können beispielsweise Fondsbestände, Depots, ältere Sparmodelle, betriebliche Rücklagen, Immobilien oder andere Vermögenswerte vorhanden sein. Manche Positionen wurden vor vielen Jahren aufgebaut und anschließend kaum noch hinterfragt.

Gerade hier kann erhebliches Potenzial liegen.

Ein Fondsbestand sollte beispielsweise nicht allein danach beurteilt werden, ob er nominell im Plus liegt. Ebenso relevant sind laufende Kosten, steuerliche Auswirkungen einer Veränderung, die bisherige Entwicklung, die zukünftige Strategie und die Frage, ob die bestehende Vermögensverteilung noch zu den heutigen Zielen des Unternehmers passt.

Dabei ist eine pauschale Aussage zur Besteuerung von Altbeständen nicht sinnvoll. Je nach Art, Anschaffungszeitpunkt und konkreter Struktur können unterschiedliche steuerliche Regelungen greifen. Deshalb sollte zunächst wirtschaftlich analysiert und anschließend bei steuerlich relevanten Veränderungen der jeweilige steuerliche Berater einbezogen werden.

Der entscheidende Gedanke ist dabei, dass man vielleicht gar nicht mehr Kapital benötigt. Vielleicht muss das bereits vorhandene Kapital lediglich besser strukturiert werden.

Sie haben möglicherweise bereits mehr Vermögen, als Sie denken

Ein typischer Gesellschafter Geschäftsführer könnte beispielsweise über 120.000 Euro in bestehenden Fondsstrukturen verfügen, zusätzlich einen erheblichen Wert innerhalb bestehender Vorsorgebausteine besitzen und gleichzeitig mehrere hunderttausend Euro freie oder teilweise freie Liquidität in seiner Gesellschaft halten. Auf dem Papier besteht damit erhebliches Vermögen.

In der Realität befindet sich dieses Vermögen jedoch in vollkommen unterschiedlichen Strukturen, unterliegt verschiedenen steuerlichen Rahmenbedingungen und ist teilweise nicht ohne Weiteres privat verfügbar.

Genau deshalb reicht die Frage nach einer klassischen Altersvorsorge nicht aus. Die bessere Frage lautet, wie viel Ihres heutigen wirtschaftlichen Vermögens bis zu Ihrem Ruhestand tatsächlich frei verfügbares Privatvermögen bleibt und welches Sie auch für sich privat arbeiten lassen können.

Unternehmensliquidität und Privatvermögen sind zwei unterschiedliche Dinge

Erfolgreiche Unternehmer sammeln über Jahre häufig erhebliche Liquidität in ihrer Gesellschaft an. Das ist zunächst positiv und kann dem Unternehmen Stabilität geben. Gleichzeitig entsteht aber schnell der Eindruck, dass diese Mittel automatisch Bestandteil der persönlichen Altersversorgung seien.

Das sind sie nicht. Das Vermögen der Gesellschaft gehört zunächst der Gesellschaft. Eine GmbH mit 500.000 Euro Liquidität bedeutet nicht, dass ihr Gesellschafter privat über 500.000 Euro verfügen kann. Deshalb sollte zunächst bestimmt werden, welche Liquidität das Unternehmen tatsächlich benötigt. Dazu gehören beispielsweise operative Reserven, geplante Investitionen, Steuern, Personalaufwand und mögliche Schwankungen im laufenden Geschäft. Erst danach kann betrachtet werden, welcher Teil des Unternehmensvermögens langfristig strategisch eingesetzt werden könnte.

Privates Investitionskapital durch ein Darlehen der Gesellschaft

Eine besonders interessante Gestaltungsmöglichkeit kann darin bestehen, dass eine Gesellschaft ihrem Gesellschafter Geschäftsführer ein Darlehen gewährt. Der grundlegende Gedanke ist einfach: Die Gesellschaft stellt privates Investitionskapital zur Verfügung und erhält dafür einen vertraglich vereinbarten Rückzahlungsanspruch sowie eine entsprechende Verzinsung.

Gesellschaftsrechtlich muss eine solche Gestaltung sauber aufgebaut sein. Das zur Erhaltung des Stammkapitals erforderliche Vermögen darf grundsätzlich nicht an Gesellschafter ausgezahlt werden. § 30 GmbHG enthält jedoch ausdrücklich eine Ausnahme für Leistungen, die durch einen vollwertigen Gegenleistungs oder Rückgewähranspruch gegenüber dem Gesellschafter gedeckt sind.

Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass Geld einfach steuerfrei aus der Gesellschaft entnommen werden kann. Es handelt sich um ein echtes Darlehen mit einer tatsächlichen Rückzahlungsverpflichtung. Laufzeit, Verzinsung, Tilgung, Bonität und gegebenenfalls Sicherheiten müssen deshalb zur jeweiligen Situation passen und sollten steuerlich sowie rechtlich vor Umsetzung geprüft werden.

Beispiel: 100.000 Euro Investitionskapital heute statt über viele Jahre ansparen

Angenommen, eine GmbH verfügt über ausreichend freie Liquidität und stellt ihrem Gesellschafter Geschäftsführer ein Darlehen über 100.000 Euro zur Verfügung. Bei einer beispielhaften Laufzeit von zwölf Jahren und einer Verzinsung von vier Prozent würde die monatliche Annuität bei rund 876 Euro liegen. Über die gesamte Laufzeit würden rund 126.000 Euro an die Gesellschaft zurückfließen. Rund 26.000 Euro davon entfielen auf Zinszahlungen.

Der wirtschaftlich interessante Unterschied liegt darin, dass der Gesellschafter Geschäftsführer nicht erst über viele Jahre Kapital ansparen muss, sondern bereits heute über 100.000 Euro privates Investitionskapital verfügen kann. Dieses Kapital kann damit deutlich früher für den langfristigen Vermögensaufbau eingesetzt werden.

Wie relevant dieser zeitliche Vorsprung sein kann, zeigt die historische Entwicklung von Gold. Im August 2016 lag der Goldpreis bei durchschnittlich 1.187 Euro je Unze. Bis zum 14. August 2026 stieg der Preis auf 3.742 Euro je Unze. Das entspricht einer Goldpreisentwicklung von rund 215,4 Prozent.

Eine Investition von 100.000 Euro in physisches Gold hätte sich bei dieser historischen Preisentwicklung innerhalb von zehn Jahren auf einen Wert von rund 314.803 Euro entwickelt. Der reine Wertzuwachs hätte damit rund 214.803 Euro betragen.

Genau darin liegt einer der wesentlichen Unterschiede zwischen einem schrittweisen Sparvorgang und früh verfügbarem Investitionskapital: Während sich Kapital bei monatlichen Sparraten erst nach und nach aufbaut, kann ein größerer Betrag von Beginn an an einer langfristigen Wertentwicklung partizipieren.

Historische Entwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse und auch Gold kann erheblichen Preisschwankungen unterliegen. Für eine langfristige Vermögensstrategie ist jedoch entscheidend, nicht nur zu betrachten, wie viel monatlich zurückgelegt werden kann, sondern auch, welches Kapital heute bereits sinnvoll und strukturiert eingesetzt werden könnte.

Sachwerte als Bestandteil einer langfristigen Vermögensstruktur

Ein weiterer Punkt ist die Frage, worin langfristiges Privatvermögen aufgebaut werden soll. Unternehmer besitzen bereits einen erheblichen Teil ihres wirtschaftlichen Vermögens in einem einzigen Sachwert: ihrem eigenen Unternehmen. Gleichzeitig bestehen weitere Teile des Vermögens häufig aus nominalen Ansprüchen, Kontoguthaben oder kapitalmarktbasierten Anlagen.

Physische Edelmetalle können hier ein zusätzlicher Baustein zur Diversifikation sein. Gold stellt keine Forderung gegenüber einem Emittenten dar und erwirtschaftet keine laufenden Zinsen oder Dividenden. Gleichzeitig kann der Goldpreis erheblich schwanken. Gerade deshalb sollte Gold nicht mit kurzfristigen Renditeversprechen verbunden, sondern als langfristiger Sachwert innerhalb einer breiteren Vermögensstruktur betrachtet werden.

Auch die steuerliche Behandlung physischen Goldes im Privatvermögen kann sich von anderen Kapitalanlagen unterscheiden. § 23 EStG erfasst private Veräußerungsgeschäfte bei anderen Wirtschaftsgütern grundsätzlich innerhalb einer einjährigen Frist. Die konkrete steuerliche Behandlung sollte jedoch immer anhand der tatsächlichen Gestaltung geprüft werden.

Einmal investieren als Geschäftsführer oder Kapital schrittweise aufbauen?

Auch bei vorhandenem Investitionskapital muss nicht zwingend der gesamte Betrag an einem einzigen Tag eingesetzt werden. Ein Unternehmer könnte beispielsweise zunächst einen Teil investieren und das verbleibende Kapital anschließend über mehrere Monate oder Quartale aufbauen. Dadurch verteilt sich der Einstieg auf unterschiedliche Preisniveaus.

Bei einer solchen Vorgehensweise wird häufig vom Cost Average Effekt gesprochen. Entscheidend ist jedoch nicht das Versprechen einer höheren Rendite. Der wesentliche Vorteil liegt darin, das Risiko eines einzigen Einstiegszeitpunkts zu reduzieren. Gerade bei größeren Beträgen kann deshalb eine Kombination aus Anfangsinvestition und anschließendem schrittweisen Aufbau sinnvoller erscheinen als eine Alles oder nichts Entscheidung. Auch Ausschüttungen und Tantiemen gehören zur Vermögensstrategie. Dabei ist ein Geschäftsführer Darlehen ist nur eine Möglichkeit.

Auch Ausschüttungen, variable Vergütungen oder Tantiemen können langfristig für den Aufbau privaten Vermögens genutzt werden. Entscheidend ist, diese Mittel nicht ausschließlich als zusätzlich verfügbares Einkommen zu betrachten. Wer beispielsweise jedes Jahr einen festen Anteil seiner verfügbaren Tantieme konsequent in den langfristigen Vermögensaufbau überführt, kann über einen Zeitraum von zehn oder fünfzehn Jahren beträchtliches Privatvermögen außerhalb des Unternehmens aufbauen.

Dass dabei bereits auf Ebene der Auszahlung steuerliche Belastungen entstehen können, gehört zur wirtschaftlichen Gesamtbetrachtung. Gerade deshalb lohnt sich der Vergleich unterschiedlicher Wege. Nicht jede steuerlich günstige Gestaltung ist automatisch wirtschaftlich attraktiv und nicht jede steuerpflichtige Auszahlung ist automatisch eine schlechte Entscheidung.
Unverbindlich. Vertraulich. Auf den Punkt.

UNSERE BERATUNGSPROZESS

Von der ersten Analyse bis zur langfristigen Begleitung begleiten wir Sie mit einem klar strukturierten Beratungsprozess.

STEP 01

STRATEGIEGESPRÄCH
Lernen Sie uns und Ihr Entwicklungspotenzial in einem kostenfreien Erstgespräch kennen.

STEP 02

ANALYSE & POTENZIALBEWERTUNG
Wir analysieren bestehende Strukturen und identifizieren konkrete Entwicklungspotenziale.

STEP 03

LÖSUNGSKONZEPT
Gemeinsam entwickeln wir eine nachhaltige Strategie mit konkreten Handlungsempfehlungen.

STEP 04

UMSETZUNG
Wir begleiten die strukturierte und professionelle Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen.

STEP 05

LANGFRISTIGE BEGLEITUNG
Auch nach Projektabschluss stehen wir Ihnen als langfristiger Ansprechpartner zur Seite.

Pensionszusagen sollten Teil der Gesamtbetrachtung sein

Bei Gesellschafter-Geschäftsführern bestehen zudem häufig ältere Pensionszusagen. Diese können langfristig erhebliche Bedeutung für das Unternehmen und die persönliche Versorgung besitzen. Entscheidend ist, welche Verpflichtungen tatsächlich bestehen, wie diese wirtschaftlich unterlegt sind und welche Auswirkungen sich beispielsweise bei Ruhestand, Unternehmensverkauf oder Nachfolge ergeben.

Eine Pensionszusage sollte deshalb nicht getrennt von der übrigen Unternehmens und Vermögensstruktur betrachtet werden. Wer sein Unternehmen in zehn Jahren verkaufen möchte, benötigt möglicherweise eine andere Strategie als ein Unternehmer, der die Gesellschaft innerhalb der Familie weitergeben möchte.

AURUM Business betrachtet deshalb nicht nur den gewünschten Ruhestand, sondern auch die langfristige Perspektive des Unternehmens.

Der größte Fehler: Die eigene GmbH als einzige Altersvorsorge betrachten

Viele erfolgreiche Unternehmer sagen irgendwann den Satz: „Mein Unternehmen ist meine Altersvorsorge.“

Natürlich besitzt ein erfolgreiches Unternehmen einen erheblichen wirtschaftlichen Wert. Trotzdem ist der Unternehmenswert von zahlreichen Faktoren abhängig. Kundenbeziehungen können sich verändern, Mitarbeiter können das Unternehmen verlassen, Märkte können sich verschieben und der erzielbare Verkaufspreis hängt letztendlich davon ab, ob zu dem gewünschten Zeitpunkt ein geeigneter Käufer vorhanden ist.

Hinzu kommt die Abhängigkeit von der eigenen Person. Je stärker ein Unternehmen vom Geschäftsführer selbst geprägt ist, desto schwieriger kann es sein, den heutigen Ertrag vollständig auf einen späteren Käufer zu übertragen. Ein Unternehmen kann deshalb ein zentraler Bestandteil des Vermögens sein. Es sollte jedoch nicht automatisch das einzige Fundament der persönlichen Versorgung darstellen. Mit zunehmendem Alter wird es immer wichtiger, zusätzlich Vermögen aufzubauen, das nicht unmittelbar von der weiteren Entwicklung des operativen Unternehmens abhängig ist.

Geschäftsführer Versorgung bedeutet für uns mehr als einen Vorsorgevertrag

AURUM Business betrachtet Geschäftsführer Versorgung als Zusammenspiel verschiedener wirtschaftlicher Bereiche. Dazu gehören bestehende bAV Strukturen, Pensionszusagen, Fonds und andere Altbestände, Unternehmensliquidität, private Vermögenswerte, Ausschüttungen, Tantiemen und mögliche Darlehensstrukturen.

Erst wenn diese Bestandteile gemeinsam betrachtet werden, lässt sich erkennen, wie viel Vermögen tatsächlich vorhanden ist und wo möglicherweise unnötige Kosten, steuerliche Belastungen, fehlende Flexibilität oder eine ungünstige Vermögensverteilung bestehen. Dabei geht es nicht darum, jeden vorhandenen Baustein zu ersetzen. Es geht darum, herauszufinden, welche Strukturen weiterhin sinnvoll sind, welche wirtschaftlich überprüft werden sollten und wo neue Möglichkeiten für den langfristigen privaten Vermögensaufbau bestehen.

Bestehendes Vermögen erkennen, bevor neues Kapital aufgebaut wird

Ein Unternehmer mit einem vorhandenen Fondsbestand von 150.000 Euro, erheblichen bestehenden Vorsorgewerten und 300.000 Euro überschüssiger Unternehmensliquidität hat möglicherweise kein Sparproblem. Er hat ein Strukturproblem.

Seine Vermögenswerte befinden sich an unterschiedlichen Stellen und werden nach unterschiedlichen Regeln behandelt. Gleichzeitig ist möglicherweise unklar, welcher Betrag ihm beim gewünschten Ruhestand tatsächlich privat zur Verfügung steht.

Eine sinnvolle Geschäftsführer Versorgung beginnt deshalb mit einer Vermögensinventur. Wir betrachten gemeinsam, welche Werte vorhanden sind, welche langfristigen Verpflichtungen bestehen, welche Mittel im Unternehmen benötigt werden und welches private Vermögen zukünftig aufgebaut werden soll. Erst anschließend wird entschieden, welche Maßnahmen überhaupt erforderlich sind.

Wie viel Ihres heutigen Vermögens gehört Ihnen im Ruhestand tatsächlich?

Auf dem Papier besitzen viele Unternehmer erhebliche Vermögenswerte. Ein großer Teil davon steckt jedoch im eigenen Unternehmen, in langfristigen Vorsorgebausteinen, in Fonds oder in zukünftigen Ansprüchen.  Entscheidend ist deshalb nicht nur die Summe aller Werte, sondern welcher Teil davon zum gewünschten Zeitpunkt tatsächlich verfügbar ist, welche Steuern und Kosten berücksichtigt werden müssen, wie flexibel das Kapital eingesetzt werden kann und welche Kaufkraft es dann noch besitzt.

AURUM Business verbindet deshalb Unternehmensberatung mit langfristiger Vermögensstrategie. Wir betrachten Ihr Unternehmen, Ihre bestehenden Strukturen und Ihren privaten Vermögensaufbau gemeinsam. Damit aus wirtschaftlichem Erfolg auch persönliches Vermögen wird.

Liquidität allein schafft noch kein Vermögen!

Hohe Guthaben auf dem Geschäfts- oder Privatkonto vermitteln Sicherheit, arbeiten langfristig jedoch kaum für den Unternehmer. Bleibt die Verzinsung hinter der Inflation zurück, verliert das vorhandene Kapital Jahr für Jahr an realer Kaufkraft. Werden mit dem Guthaben Zinserträge erzielt, unterliegen auch diese grundsätzlich der jeweiligen Besteuerung. Bei privaten Kapitalerträgen beträgt der besondere Einkommensteuersatz grundsätzlich 25 Prozent, während Erträge innerhalb einer GmbH im steuerpflichtigen Unternehmensergebnis berücksichtigt werden.

Gerade deshalb kann es sinnvoll sein, nicht benötigte Liquidität nicht dauerhaft ungenutzt liegen zu lassen, sondern einen angemessenen Teil langfristig in Sachwerte und andere produktive Vermögensbausteine zu investieren. Für das Unternehmen kann dabei die Wertentwicklung des eingesetzten Kapitals im Vordergrund stehen. Für den Unternehmer selbst geht es zusätzlich darum, außerhalb des operativen Unternehmens langfristig privates Vermögen aufzubauen.

Physisches Gold kann dabei ein möglicher Baustein sein. Im privaten Bereich gilt für physisches Gold zudem eine Besonderheit: Veräußerungsgewinne fallen grundsätzlich nicht mehr unter die Besteuerung privater Veräußerungsgeschäfte, wenn zwischen Anschaffung und Verkauf mehr als ein Jahr liegt. Entscheidend ist deshalb nicht, jede freie Liquidität zu investieren, sondern überhaupt eine Strategie zu entwickeln, mit der vorhandenes Kapital langfristig für Unternehmen und Unternehmer arbeitet.

Was wir im Rahmen einer Geschäftsführer-Gesellschafter Vorsorge-Analyse betrachten

Eine sinnvolle Geschäftsführer Versorgung beginnt nicht bei einem einzelnen Produkt, sondern bei der Frage, wie Ihr gesamtes wirtschaftliches Vermögen heute aufgestellt ist und welche Werte Ihnen später tatsächlich zur Verfügung stehen. Deshalb betrachten wir bestehende bAV Strukturen, Pensionszusagen, Fonds und weitere Vermögensbestände ebenso wie Unternehmensliquidität, Beteiligungsverhältnisse, Geschäftsführervergütung, Ausschüttungen, Tantiemen und mögliche Darlehensstrukturen.

Ebenso wichtig ist der Blick nach vorn. Wann möchten Sie sich aus dem operativen Geschäft zurückziehen? Ist eine Nachfolge innerhalb der Familie geplant, ein Verkauf des Unternehmens oder ein vollständiger Rückzug? Welche privaten Vermögenswerte sollen bis dahin aufgebaut sein und welcher Teil Ihres heutigen Vermögens ist tatsächlich frei verfügbar, steuerlich sinnvoll strukturiert und unabhängig vom weiteren Erfolg Ihres Unternehmens?

Gerade bei Gesellschafter Geschäftsführern liegt häufig bereits erhebliches Vermögen vor. Es befindet sich nur an unterschiedlichen Stellen und wird selten als Gesamtbild betrachtet. Genau darin liegt oft das größte Potenzial. Nicht jede bestehende Struktur muss verändert werden und nicht jede freie Liquidität muss investiert werden. Entscheidend ist vielmehr, zu erkennen, welche Bausteine weiterhin sinnvoll sind, wo Kapital unnötig gebunden ist und welche Möglichkeiten bestehen, vorhandenes Vermögen gezielter für den eigenen langfristigen Vermögensaufbau einzusetzen.

Am Ende sollte deshalb nicht die Frage stehen, welchen zusätzlichen Vorsorgebaustein Sie noch benötigen. Die wichtigere Frage lautet: Wie schaffen Sie es, aus Ihrem heutigen Unternehmenserfolg dauerhaft verfügbares Privatvermögen aufzubauen, das auch dann noch für Sie arbeitet, wenn Sie selbst längst nicht mehr operativ im Unternehmen tätig sind?

Welche Maßnahmen dafür im konkreten Einzelfall geeignet sind, hängt von der jeweiligen Unternehmens und Gesellschafterstruktur ab. Steuerliche und rechtliche Gestaltungen sollten deshalb vor ihrer Umsetzung gemeinsam mit den zuständigen steuerlichen und rechtlichen Beratern abgestimmt werden.

*Hinweis: Die dargestellten Inhalte dienen der allgemeinen wirtschaftlichen Information und stellen keine individuelle Rechts oder Steuerberatung dar. Die steuerliche und gesellschaftsrechtliche Beurteilung konkreter Gestaltungen hängt von den persönlichen und betrieblichen Umständen ab und sollte vor Umsetzung mit den jeweils zuständigen fachlichen Beratern abgestimmt werden.
KOSTENLOSE GESCHÄFTSFÜHRER ANALYSE

VERMÖGEN PRÜFEN, STRUKTUREN ORDNEN & PRIVATVERMÖGEN AUFBAUEN

Als Gesellschafter-Geschäftsführer verfügen Sie häufig bereits über erhebliche Vermögenswerte. Diese liegen jedoch oft verteilt in bestehenden bAV Strukturen, Fondsbeständen, Unternehmensliquidität, Pensionszusagen oder anderen Kapitalanlagen.

Wir betrachten Ihre bestehende Situation ganzheitlich und zeigen auf, wo Vermögen gebunden ist, welche steuerlichen und wirtschaftlichen Belastungen langfristig entstehen können und welche Möglichkeiten bestehen, vorhandenes Kapital sinnvoller zu strukturieren und zusätzliches Privatvermögen aufzubauen.
Wobei dürfen wir Sie unterstützen?*
Mit dem Absenden des Formulars werden Ihre Angaben zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Unverbindlich. Vertraulich. Persönlich.
AURUM Business® unterstützt Unternehmen dabei, ihr volles Potenzial zu entfalten. Strategisch, individuell und mit einem klaren Fokus auf nachhaltigen Erfolg.
LEISTUNGEN
SEO-Agentur
VERTRAUEN. DISKRET. INDIVIDUELL
Ihr Erfolg ist unser Anspruch.
© 2026 | AURUM Business® Consulting
Aurumbusiness.de
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.